Nach vorne schauen, langfristig denken, jetzt investieren

April 17, 2020

Nach vorne schauen, langfristig denken, jetzt investieren

Der Einbruch der Aktienmärkte hat viele Anleger verschreckt. Diejenigen, die bereits in Aktien, ETFs oder andere Wertpapiere investiert haben, sind versucht so schnell wie möglich alles zu verkaufen. Andere wiederum, die mit dem Gedanken gespielt haben, in Papiere börsennotierter Unternehmen zu investieren, lassen jetzt lieber die Finger von gemanagten Fonds und weiteren an Börsen gehandelten Anlagen. Dabei ist gerade jetzt ein guter Zeitpunkt, um in den Finanzmarkt einzusteigen (oder weiterhin Geld anzulegen, um am Ball zu bleiben), da Wertpapieranlagen krisenbedingt günstig zum Verkauf angeboten werden. Es lohnt sich gerade ganz besonders, wenn du langfristig investieren willst – zum Beispiel in deine Altersvorsorge.

Niedrige Aktienkurse = günstige Einstiegspreise jetzt, höhere Rendite später

Mal ehrlich: Wenn die Wirtschaft boomt, beschweren wir uns oft über viel zu hohe Preise. Alles ist teuer und wir sind ständig auf der Suche nach Schnäppchen – außer bei Aktien, Fonds, Geldanlagen und Co. Bei den Aktienkursen sollen die Kurven möglichst steil nach oben gehen. Natürlich ist es prinzipiell richtig, dass steigende Börsenkurse höhere Gewinne bedeuten. Wenn man verkaufen will (zum Beispiel weil man in Rente geht und von seinen Investitionen profitieren will), ist es top, wenn sich die Geldanlagen zu einem hohen Preis verkaufen lassen. ABER. Wenn der Aktienmarkt Plus um Plus verzeichnet und du beispielsweise in ETFs investieren willst, dann steigst du – logischerweise – auch zu einem relativ hohen Preis ein. Heißt: Dein Investment wird in der Relation höher sein als zu Zeiten von Börsentiefs, da du bei einem hohen Kurs zu einem höheren Preis weniger Anteile kaufst. Wenn du hingegen zu einem günstigen Preis in den Finanzmarkt einsteigst, hast du eine reale Chance, dass die Gewinnspanne (sprich: die Rendite) höher ausfällt. Denn die Geschichte zeigt: Nach jeder krassen Wirtschafts- und Finanzkrise (wie der Börsencrash 2008 oder die Terroranschläge von 9/11) haben sich die Börsenkurse immer wieder erholt und sind danach sogar stetig weiter nach oben geklettert*.

* Mehr zum Thema findest du in unserem Artikel „Was tun bei Börsentief – Eine kleine Historie der Börsencrashs“.

Von professionellen Investoren lernen

Finanzexperten wie Warren Buffet oder Carl Icahn nutzen gerade Zeiten der Aktieneinbrüche und Börsentalfahrten, um günstig an echte „Filetstücke“ am Aktienmarkt zu kommen. Auch Henrik Leber, Gründer und Chef des Frankfurter Fondsanbieters Acatis, gab bereits Ende März seinen Tipp ab: „Anfang April wird der Stress an den Aktienmärkten sein Maximum erreichen. Das ist ein guter Zeitpunkt, um einzusteigen.“ Nun musst du natürlich nicht gleich ganz oben mitspielen, um deinen Vorteil aus der aktuellen Situation zu ziehen und hohe Summen in Aktien investieren – schon mit kleinen Beträgen kannst du aktuell mehr aus einem breit gestreuten Fonds (wie Vantik ihn anbietet) für deine Altersvorsorge herausholen. Oder anders gesagt: Du erhältst mehr Anteile für das gleiche Geld. Und wenn die Kurse sich zu später wieder erholt haben, verkaufst du deine Geldanlage bei Renteneintritt mit einem höheren Gewinn.

Immer noch dein bester Freund: der Zinseszins-Effekt

Um eine möglichst hohe Rendite mitzunehmen, gilt: je früher du einsteigst desto besser. Wir wiederholen uns, aber diese Maxime hat zu allen Zeiten Bestand. Denn mit einem Fonds wie dem Vantik Fonds kannst du – auf lange Sicht gesehen – mit einer durchschnittlichen Rendite von über 3 % pro Jahr rechnen (nach allen Kosten). Wenn du also heute mit deiner Investition loslegst (oder weitermachst, wenn du bereits in Vantik investierst hast), ist zu erwarten, dass sich dein Geld nach 24 Jahren verdoppelt und nach 38 Jahren möglicherweise sogar verdreifacht hat. (Zu abstrakt? Konkrete Beispielrechnungen, warum es Sinn macht möglichst früh mit der Altersvorsorge zu beginnen findest du in unserem Blogartikel "Warum jetzt mit dem Sparen anfangen".)
Wenn du früh anfängst und langfristig investierst, profitierst du zudem noch vom Cost-Average-Effect.

Der Was? Cost-Average-Effect

Cost-Average-Effect heißt nichts anderes als Durchschnittskosteneffekt. Dieser Mischkosteneffekt sorgt dafür, dass Anleger, die über längere Zeit hinweg einen regelmäßigen Betrag investieren, auch von sinkenden Aktienkursen profitieren. Wenn du beispielsweise jeden Monat 50 Euro investierst, kaufst du in einem Monat mit hohen Börsenkursen vielleicht einen Anteil eines bestimmten Wertpapiers und in einem Monat, in dem die Aktienmärkte fallen, für den gleichen Betrag zwei Anteile derselben Wertanlage. Dieser Sparplan ist deutlich risikoärmer als einmalige Investitionen in Aktien und zahlt sich über Jahre hinweg für dich aus. Du machst deine Investitionen unabhängiger von wirtschaftlichen Schwankungen an den Börsen und kannst schließlich mit einer guten Rendite rechnen.

Altersvorsorge ist ein langfristiges Investment

Auch wenn es aktuell finanziell etwas enger wird: Du bist noch jung und kannst, wenn die durch das Coronavirus bedingte Wirtschaftskrise endlich vorbei ist, arbeitsmäßig wieder voll durchstarten (hier gibt’s übrigens unsere Tipps für Freelancer möglichst unbeschadet durch diese turbulenten Zeiten zu kommen). Wenn du später in den Ruhestand gehst, sieht das etwas anders aus, denn die staatliche Rentenversicherung wird nicht ausreichen und du musst sehr wahrscheinlich auf private finanzielle Reserven zurückgreifen. Zum Glück hast du noch genug Zeit, denn Altersvorsorge ist ein langfristiges Thema, das du am besten Stück für Stück angehst. Regelmäßig kleinere Beträge zu investieren hilft, deinem Ruhestand gelassen entgegen zu sehen. Selbst wenn du gerade etwas knapp bei Kasse bist, kannst du vielleicht doch den einen oder anderen Euro für deine Rente zurücklegen, um – wie oben schon beschrieben – günstig an ETFs kommen. Auch wenn’s manchmal gerade schwer fällt an die weit entfernte Zukunft zu denken: was du heute besorgst, besorgt dich später nicht mehr.

Flexibilität und Sicherheit für Dein Investment

Du denkst „Alles schön und gut. Günstig in Geldanlagen einsteigen klingt prima, diese zum Ruhestand wieder mit Gewinn abstoßen auch. Was aber, wenn es gerade dann, wenn ich in Rente gehe, wieder eine Wirtschaftskrise mit Börsencrash gibt?“ Wir sind ganz offen, wenn wir sagen: Niemand kann das voraussehen. Auch wir nicht. Deshalb haben wir den Vantik-Sicherheitspuffer eingebaut, der dich vor Verlusten zum Renteneintritt schützen soll. Heißt: Wir wollen, dass du mindestens die Geldbeträge zurückbekommst, die du über Jahre in den Vantik Fonds investierst hast.

Und natürlich ist uns auch klar, dass es durchaus Zeiten gibt, in denen du vielleicht nur wenig Geld übrig hast, das du anlegen kannst. Deshalb setzen wir bei Vantik auf volle Flexibilität. In unsicheren Zeiten kannst du kleinere Beträge investieren oder sogar – wenn es ganz knirsch ist – einige Zeit pausieren. Bei Vantik gibt es nämlich weder Mindestbeträge noch fixe Investitionsraten. So kannst du deine Sparbeiträge je nach Situation anpassen. Die aktuelle Krise zeigt, wie wichtig flexible Sparpläne bei der Altersvorsorge sind.

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Matthias Rodenbücher
Matthias kümmert sich als Head of Operations darum, dass bei Vantik alles reibungslos läuft. Er möchte mit Vantik das Thema Altersvorsorge endlich aus der “Schmuddelecke” holen und für Alle zugänglich machen.

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