vor einem Monat

Zinseszins - dein neuer bester Freund

Ein Superheldenduo der Altersvorsorge, würden sich die meisten vermutlich so vorstellen: Zwei mittelalte untersetzte Figuren in “vernünftigem Schuhwerk”, deren Superkraft es ist, einen ganzen Raum an Menschen mit einer Hand in eine Schockstarre aus Langeweile zu versetzen, während sie mit der anderen eine Leberwurststulle essen.

Das wäre aber weit gefehlt! Zwar sind die beiden tatsächlich eher unauffällige Gestalten, aber eher aus Bescheidenheit als aus Stilgründen. Ganz ohne Latexanzug sorgen sie dafür, dass deine Altersvorsorge vor dem bösen Gegenspieler Inflation geschützt ist und nutzen ihre Kräfte, um sie immer weiter wachsen zu lassen.

Dazu haben sie auch noch die besten Namen seit Cap und Capper:

Zins und Zinseszins!

Dafür, wie sie das schaffen, gibt es eine einfache Erklärung: Legst du dein Geld auf ein Bankkonto, ist das im Grunde nichts anderes, als würdest du es der Bank leihen. Sie nutzt es z.B. um anderen Kunden einen Kredit zu gewähren oder es zu reinvestieren. Davon bekommst du zwar nichts mit, wirst aber dafür bezahlt und zwar mit Zinsen.

Beispiel 1:

Legst du €100 an, die mit 3% pro Jahr verzinst werden, erhältst du nach einem Jahr €3 Zinsen und hast somit insgesamt €103.

So weit, so gut. Zinsen kennt man, aber was ist mit dem Zinseszins? Im Familienstammbaum könnte man sagen, ist der Zinseszins das Kind des Zinses. Und dessen Enkel. Und Urenkel. Und Urur… Du verstehst das Prinzip. 

Der Zinseszins beschreibt nichts anderes, als dass du auf die Zinsen, die du bereits verdient hast, wieder Zinsen bekommst. Bleiben wir bei unserem Beispiel:

Nach dem ersten Jahr hast du aus deinen €100 bereits €103 gemacht. D.h. dass die 3% jährliche Zinsen nun nicht nur auf die €100, sondern auch auf die bereits verdienten Zinsen von €3 berechnet werden. Zinsen auf Zinsen = Zinseszins

Logisch, oder?

Noch klarer wird die Rechnung in unserer Zinseszinstabelle:

Du siehst: Von Jahr zu Jahr wachsen die Zinsen, die du bekommst und das ohne dass du weiteres Geld einzahlst oder der Zinssatz erhöht wird. Das ist allein dem Zinzeszinseffekt zu verdanken. Wenn also mal wieder jemand sagt “Lass dein Geld für dich arbeiten.”, weißt du ab sofort, was damit gemeint ist.

Kleinvieh macht auch Mist, aber Großvieh macht Großmist

Was wir hier im Kleinen vorgerechnet haben, kann bei größeren Beträgen und längeren Ansparphasen, wie z.B. bei einer Altersvorsorge, auch deutlich größere Unterschiede machen. D.h., je früher man anfängt und je mehr man einzahlt, desto mehr profitiert man vom Zinseszinseffekt.

Um das zu verdeutlichen, haben wir für dich ein weiteres Beispiel berechnet. Dafür vergleichen wir, wie viel Geld du zu Rentenbeginn bekommst, wenn du den gleichen Betrag von €5.000 zu 3% jährlichen Zinsen im Alter von 25, 35 oder 45 anlegst.

Beispiel 2:

Die Frage, wann du damit anfangen solltest, für dein Alter vorzusorgen, können wir also ganz klar beantworten mit: Jetzt. Heute. Sofort. 

Um dir das möglichst einfach zu gestalten, haben wir bei Vantik eine Altersvorsorge geschaffen, mit der du in 11 Minuten von überall anfangen kannst, für deine Zukunft vorzusorgen. Melde dich einfach an und fange schon ab €1 zu sparen (je mehr du sparst, desto höher ist natürlich dein Zinseszinseffekt).